Moin Moin oder wie man hier sagt: Hello mate!

Da sind wir wieder. Mittlerweile schon 2 1/2 Tage in Perth, haben wir uns langsam eingelebt. Wir wohnen hier mitten in der City in einem der neuen Hochhäuser (mit eigenem Pool, Sauna und Fitnessstudio). Der perfekte Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden. Aber alles von vorne:

Tag1: Erster Flug mit einer kleinen Propellermaschine von Koh Samui nach Bangkok – „kurzer“ 10 Stunden Aufenthalt mit Stadtbesuch bei 38-40°C und einer wahnsinns Luftfeuchtigkeit (wie Julia unten auf dem einen Bild anzusehen ist  :D). Von Bangkok ging es dann abends weiter Richtung Singapur, wo wir um 1 Uhr morgens gelandet sind. Kurz wieder aus dem Schlaf gerissen ging es um ca. 2 Uhr weiter, um dann um 7:30 in Perth anzukommen. Geschafft!!! Völlig fertig und übermüdet folgten wir den Anweisungen unserer AirBnB Gastgeberin Kathy. Perfekt getimet kamen wir auch direkt an der Haltestelle vor der Wohnung an. Sogar etwas zu früh, so dass wir uns einen Kaffee und Sandwich im Cafe vor der Wohnung gönnten (Ganz andere Preise als in Asien- wussten wir – trotzdem geschockt 😀 )  Kathy ließ uns dann auch schon bald in die Wohnung, wo wir unsere Sachen abstellen konnten, da unser Zimmer erst ab 13 Uhr fertig war. Diese Zeit nutzten wir, um immer noch völlig fertig eine kleine Erkundungstour durch die Umgebung zu unternehmen und bereits die ersten Sachen einzukaufen. Zurück wurden kurz die Sachen verstaut, denn es folgte schon der erste Besichtigungstermin für ein 4 WD Camper-Geländewagen. Er sah sehr runtergekommen aus, sollte aber auch nicht viel kosten. Trotzdem entschieden wir uns letztendlich dagegen, da wir keine übereiligen Entscheidungen treffen wollten und das auch noch mit Schlafentzug 😉 Der Tag endete mit einem leckeren selbstgemachten Wrap völlig erledigt im Bett. Wirklich schön hier und die Aussicht von der Wohnung auch.

Tag2: Ausgeschlafen und halb fit ging es nach einem leckeren Frühstück in die Innenstadt. Erster Stop Krankenhaus 😀 Julia fühlte sich nach dem Flug nicht so gut, ihr Knöchel war geschwollen und blau, da sie sich vor dem Flug weder eine Thrombose Spritze verpasste, noch ihre Reisestrümpfe trug. Wir schauten im nahe gelegenen Hospital vorbei. Alle mega freundlich und fix ging es! 30 Min. später und nach kurzer Untersuchung des Arztes wurde Julia entlassen mit den Worten im Arztbrief: „It was a pleasure to meet this young Lady“….! Nun wissen wir auch wie das so abläuft :D. Zahlen musste Julia auch nichts, die Untersuchung wurde direkt vom Krankenhaus mit der Auslandskrankenversicherung abgewickelt! Mega gut! Alles ok und wir konnten weiter machen. Es sollten nämlich ein paar Sachen erledigt werden. Wir besorgten uns eine Sim-Karte mit australischer Nummer und Internet. Überlebenswichtig im Großstadtdschungel, aber vor allem auf unserer Tour. Einkaufen und die bei tagsüber 25 Grad weihnachtlich geschmückte Innenstadt zu erkunden gehörte genauso dazu, wie die Touristeninformation mit Fragen zu löchern 😉 Die ältere Dame hatte auf alles eine Antwort und gab uns richtig gute Tipps. Zurück machten wir uns mit einem der kostenlosen Busse, die die komplette Innenstadt abfahren. Keiner Zahlt, aber jeder bedankt sich beim Aussteigen mit einem netten „Thank you!“ beim Busfahrer. Zusätzlich sind sie nicht so wie in DE die nettesten Menschen 🙂 Zurück angekommen, zogen wir noch ein paar Bahnen im Pool, bevor es nach Fremantle einem kleinen Vorort von Perth zu „Nik“ aka „Asche“ aka „Nikolas Hans Aschinger“ ging!!! Nochmal danke für den mega geilen Abend, der ungeplant völlig genial wurde. Freuen uns schon auf den nächsten Besuch in den Tagen hier! (P.S: Während ich das hier schreibe genehmige ich mir ein echtes Fremantle Bier 😉 Danke nochmal!)

Tag3: Spät aufgestanden, da wir erst spät zu Hause waren – irgendwie logisch. Unsere Sportpläne für den Morgen über den Haufen geworfen und schnell gefrühstückt, damit wir noch rechtzeitig zum Camper Verleih kamen. Wir hatten den Abend davor von vielen Backpackern gute Tipps bekommen. Wir sind uns immer noch unschlüssig, ob wir ein Auto kaufen oder mieten sollen. Darum waren wir auch den ganzen Tag beschäftigt verschiedene Angebote einzuholen. Immer noch ratlos was wir machen und wie wir uns entscheiden, geht es nun ins Bett. Bis Montag haben wir noch Zeit. Wir haben uns nun nämlich bei sta travel einen Campervan reservieren lassen.. und bis Montag sind es noch ganz viele Stunden! Wie Asche es sagen würde: EASY! Nach dem Lebensmotto wird hier in Australien gelebt und das in vollen Zügen ;).

Wenn bis Montag noch ein gutes online Angebot kommt kaufen wir uns ein Auto, wenn nicht mieten wir den Campervan. Alles kommt ja bekanntlich so wie es soll!

See yaa,  Julia und Benny