Erster Halt in Busselton:

Nachdem wir ein paar Tage nun nichts von uns haben hören lassen sind wir nun wieder zurück :).. Bei weihnachtlicher Musik, um auch hier mal ein klein wenig in Weihnachtsstimmung zu kommen wird nun nach dem Frühstück mal ein wenig weiter berichtet was wir die letzten Tage so getrieben und erlebt haben :). Nach unserer Ankunft in dem modernen, schönen und sehr sauberen Mandalay Caravan Park (nun in den Ferien mehr als gut besucht von Familien und einigen Kindern :)) drehten wir erst einmal eine Runde im Pool und entspannten den Rest des Tages bei nicht wie bisher gewohnten heißen, sondern hier eher frühlingshaften Temperaturen. Am nächsten Tag machten wir den hier für den Ort bekannten jetty (1,8 km langen Steg) unsicher und spazierten die insgesamt knapp 4 km entlang und genossen die Aussicht, die weit hinaus ins Meer reichte. Da der Tag erst angebrochen war und wir einen weiteren Haken auf unsere To-Do-Liste setzen konnten ging es direkt weiter in Richtung Margaret River, der Region, die für ihre guten Weine bekannt ist :). Wir heizten also über die Dörfer und sahen die ersten Weinstöcke, die wirklich ÜBERALL links und rechts zu sehen waren. Einen kleinen Stopp legten wir zunächst auf einer Schaaf/Wolle Farm ein. Gelockt bzw. aufmerksam wurde ich (Julia) von dem Straßenschild auf dem „UGGs“ drauf stand :D. Ich rief: Stopp, hier müssen wir halten!“:). Leider waren die Preise otopisch und umgehauen haben mich die Produkte dann auch nicht wirklich :D. Trotzdem konnten wir einen Blick erhaschen oder eher gesagt hören wie die Schäfchen für die Schuhe und Kleidung, die in dem kleinen Shop verkauft wurden ihr Fell lassen mussten und nachher ganz kahl rasiert auf dem Hof auf ihrer Koppel standen 😄.

Erster Halt in Magaret River:

In Margaret River angekommen suchten wir uns wie immer zu aller erst eine Unterkunft für die Nacht, nachdem es dann zum einkaufen in die kleine, sehr überschaubare Stadt ging. Nach einem kurzen Besuch im visitor center hatten wir schon mal einen groben Überblick was uns in dieser Region erwartet und zu sehen gibt und vor allem was wir an Weihnachten unternehmen können ;-). Seit gespannt :). Im Anschluss brachen wir wieder auf und fuhren zum Hamelin bay, von dem uns gesagt wurde, dass man dort Rochen im flachen Wasser beobachten könne. Dort wahrscheinlich gerade im richtigen Moment angekommen konnten wir nach einem Fußmarsch eine kleine Menschenansammlung sehen. Die Rochen wurden am Strand von Rangern gefüttert, daher hatte es sich anscheinend unter den Tieren schnell herum gesprochen das es dort was zu holen gibt :D. Es waren einige Pracht Exemplare dabei, die uns für einige Sekunden immer wieder durch die Wellen direkt vor die Füße gespült wurden :). War schon echt beeindruckend diese mal von so nah zu sehen! Benny konnte sogar kurz einen Rochen berühren, als der seinen Stachelschwanz kurzzeitig mal in die andere Richtung gedreht hatte.
Der nächste Halt auf unserem Weg in den nächsten Ort ‚Augusta‘ (noch mal etwa 50 km südlich von Magaret River entfernt) war ein Surferstrand, den wir uns vom Surfers point von oben aus angeschaut haben. Hier finden wohl jährlich die Surf-Weltmeisterschaften statt. Davon konnten wir uns selbst überzeugen! Neben Felsen waren wahnsinnige Wellen zu sehen, schätzungsweise 4-5 Meter hoch! Gespannt schauten wir uns an was die Surfer und auch einige Kitesurfer so zu bieten hatten :D. Danach ließen wir uns durch die bis zu 60 Meter hohen, gigantischen, ca. 100 Jahre alten Bäume im Leeuwin-Nationalpark leiten, ehe wir in dem Örtchen Augusta eintrafen.

Augusta:

Angekommen am süd-östlichsten Punkt Australiens ging es zum nächsten Caravan Park um kurz einzuchecken. Sofort starteten wir in Richtung Strand und somit wirklich dem süd-östlichsten Punkt Kap Leeuwin.  Kurz vor Sonnenuntergang wurden wir mit einem sagenhaften Ausblick überrascht. Hier treffen der Indische Ozean und das Südpolar-Meer aufeinander. Entspannt genossen wir die Aussicht, bevor es zurück zu unserem Platz ging.
Am nächsten Tag setzten wir uns wieder in unseren Camper und brachen in Richtung Norden auf. An diesem Tag wollten wir am Morgen die Juwel Cave (eine Tropfsteinhöhle) besuchen. Pünktlich angekommen, ging die Tour auch schon gleich los. Wahnsinn was die Natur alles anstellen kann!! Nach vielen Stufen (ungefähr 500) kamen wir wieder am Tageslicht an (uns wurde unter Tage demonstriert, wie dunkel es in einer Höhle sein kann (beängstigend)). Mit unserem zu Hause wieder auf der Straße ging es nach Yallingup zu einem sehr bekannten Surfer Strand. Dieser unterteilt sich in kleine Pools , die völlig ruhiges und klares Wasser beinhalten, während ein paar Meter weiter 4 Meter hohe Wellen am Strand brechen. Hier verbrachten wir den Nachmittag. Ausgepowert kamen wir nach wenigen Kilometern wieder in Busselton an, wo wir von wirklich überteuerten Campingplatz Preisen überrascht wurden. Wir buchten also nur eine Nacht auf dem Big4 Platz. Nächsten Tag sollte es dann aber schon doppelt so viel kosten und den Tag darauf das Vierfache! Die Weihnachtszeit ist hier „high saison“, wurde uns erklärt.

Wir brachen nächsten Tag also auf und genehmigten uns einen Kaffee bei McDonalds. Nach kurzer Recherche im Internet fanden wir einen Platz in Busselton, der auf Privatgelände lag und unglaublich günstig war. Mag daran gelegen haben, dass wir keine Toiletten hatten. Aber als richtige Backpacker, machte uns das nichts aus. Wir buchten den Platz mit Strom und machten uns zum Meelup Beach auf. Ein wirklich schöner Strand, wo auch dementsprechend viel los war. Es waren aber über 30 Grad und wir brauchten die Abkühlung. Abends/Nachmittags ging es also in Richtung Privatcampingplatz. Angekommen begrüßte uns Robert, der uns auch unseren Stellplatz zeigte. Nach einem kurzen Gespräch ging es für uns an den Jetty, da wir dort grillen wollten. Geplagt von vielen Fliegen ging es dann gegen 21 Uhr zurück und wir machten uns Bettfertig.
Früh morgens brachen wir schnell unsere Zelte ab und machten uns zum Frühstück an den Strand, was wiederum von vielen Fliegen umzingelt wurde. Wirklich nervig! Wir verbrachten den Tag am Strand und mit der Suche nach einem neuen Campingplatz. Wir haben uns dann nach den Strapazen wieder 2 Tage Mandalay Resort gegönnt :-D.

Hier konnten wir dann in Ruhe die nächsten Tage planen und auch alle weiteren Sachen buchen.
Seid also gespannt, was die nächsten Tage so kommt. Wir melden uns nun wieder öfter ;-).

Liebe Grüße,

Julia & Benny

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