DIe Reise in eines der ärmsten Länder der Welt
In den letzten Tagen auf Koh Chang habe ich noch einmal ein paar Sachen erlebt. Ich hatte mich spontan dazu entschieden einen Tauchtag zur Ablenkung einzulegen. Es sollten 2 Tauchgänge und einmal Schnorcheln werden 😉
Das Spezielle war das der eine Tauchgang zum ehemaligen Kriegsschiff HTMS Chang gehen sollte.  Der Tag war einfach nur genial. Man kam sich vor als wenn man die Titanic unter Wasser inspizieren würde. Der zwiete Tauchgang war an einem wirklich schönen Riff mit vielen bunten Fischen. Nur leider keine Großfische. Der letzte Schnorchelspot waren 3 riesen Felsen mitten im Meer. Zum Schnorcheln habe ich bisher noch nichts Besseres gesehen. Der ganze Tag war also wirklich genial. Wäre der etwas dollere Wellengang nicht gewesen, wäre alles perfekt gelaufen. Nur konnte man so sein Mittag eher nicht genießen 😉
Nach richtig sonnigen Tagen auf Koh Chang ging es für mich dann wieder zurück nach Bangkok. Ich hatte
viel gelesen und das Wetter verfolgt. Im Moment scheint es in allen Länder zu regnen, außer in Kambodscha 😉
Gesagt getan! Ich buchte den Bus zurück nach Bangkok, um von da aus mit dem Flieger nach Siem Reap aufzuberechen.
Eigentlich totaler Quatsch, denn Koh Chang liegt nur ca. 150 Kilometer von der Grenze zu Kambodscha entfernt.
Doch dadurch, dass die beiden Länder nicht wirklich miteinander harmonieren, hat kein Reisebüro von Thailand die
Erlaubnis ein komplett Angebot bis nach Kambodscha zu machen. Das heißt man wird an der Grenze rausgelassen und muss schauen, wie man rüber und weiter kommt. Je nach dem wie gut die Polizisten gelaunt sind, so viel kostet dann das Visa. Die ganze Tortur soll von Koh Chang nach Siem Reap, wo ich hin wollte, bis zu 15 Stunden dauern und nur wenige Euro günstiger sein. Ich entschied mich für die etwas teurere Variante, aber wesentlich stressfreier 😉 Es ging also mit dem Bus zurück nach Bangkok. Wie schon auf dem Hinweg buchte ich einen Bus zurück. Diesmal sollte es nicht nur „First Class“ sein, sondern sogar VIP. Am nächsten Tag holte mich dann eine etwas kräftigere Dame mit Kochschürze mit einem Minivan ab.
Auf der Strecke zur Fähre nahmen wir noch einige Leute auf, so dass der Wagen rappel voll war. Pünktlich am Fähranleger angekommen, war noch genügend Zeit für einen Kaffee mit Banana-Shake. Der Minibus sollte mit unserem Gepäck mit auf die Fähre und somit musste man nicht mal den Rucksack tragen. Am Festland wieder angekommen ging es dann gute 100 Meter mit dem Bus zur nächsten Bus Station und man sollte sich dort mit seinem Ticket melden. Als ich an der Reihe war, sagte er auf einmal das ich mit dem Minibus fahren soll, da der Bus voll ist 😀 Irgendwann wollte mich der Fahrer vom Minibus dann auch endlich ins Auto lassen, da nicht ganz klar war, warum ich bei ihm mitfahren sollte. Naja zum Glük bekam ich noch einen mega guten Sitz und konnte während der
gesamten Fahrt meine Beine ausstrecken und schlafen. In Bangkok wurde ich dann in der Nähe des Flughafens mitten auf der Autbahn rausgelassen. Hier standen schon die Taxen bereit. Es war ja nicht mein erstes Mal in Bangkok und ich wusste, dass ich auf ein Taxi angewiesen bin und diese dann völlig überzogene Preise verlangen. Nachdem ich das dann auch den auf mich zustürmenden Taxifahrern klar machen konnte, wurde der Preis von 400 Baht für 5 km auf 120 Baht gedrückt. Was immer noch zu viel ist, aber besser als nicht. Abends ging es dann auf den Nightmarket, um noch ein paar Sachen zu besorgen. Nächsten Tag wurde ich gegen Mittag zum Flughafen gebracht. Mit Thai Smile ging es dann nach Siem Reap (Kambodscha). Also nächster Flug, nächstes Land 🙂

P.S: Julia fehlt zu jeder Zeit! Wenigstens gibt es diese neuartige Erfindung der Videotelefonie! Immerhin ein kleiner Lichtblick!

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