Guten Morgen zusammen,

am Donnerstag besuchten wir den ganz in der Nähe von Exmouth gelegenen wunderschönen Nationalpark ‚Cape Range‘, der eine geniale Natur mit tollen Stränden zu bieten hat. Unser erstes Ziel war der turquise bay, ein Strand der laut dem Visitor Center zu den 6 Schönsten ganz Australiens zählt! Angekommen ging es mit dem geliehenen Schnorchel Equipment direkt für eine Abkühlung ins Meer. Wieder waren wir gefesselt von dem türkisen Wasser und dem schneeweißen, feinen Sandstrand. Auch hier war das Riff nur wenige Meter vom Strand entfernt. Wir sahen eine Menge bunter Fische u.a. auch den kleinen Nemo in seiner Anemone sowie einen großen, uns nicht ganz geheuren und nicht ungefährlichen Triggerfisch, der uns ganz komisch anschaute 😄. Ein paar Flossenschläge weiter konnten wir dann wieder beruhigt schnorcheln ;). Nachdem wir aus dem Wasser waren ging es ein paar km weiter zum nächsten Strand, der aber eher voller Felsen war und dort war es mir (Julia) nicht ganz geheuer Schnorcheln zu gehen :D.. Wir gingen ein paar Meter zu Fuß auf denen wir auf einige Kängurus stießen, die sich während der Nachmittags-Sonne hinter schattenspendenden Büschen versteckten. Als wir vorbei kamen, hüpften sie mit einem Mal aus dem Gebüsch und suchten das Weite😃. Nach kurzem Schreck und nur wenige Meter weiter trafen wir dann auf eine recht große Echse. Zurück beim Camper und auf dem Rückweg begegneten wir dann noch weiteren Kängurus, die immer mal wieder einfach auf die „Straße“ sprangen. Zurück im Camp ließen wir diesen Tag wieder mit unseren alten Bekannten in der camp kitchen bei einem leckeren „trashpacker“ 😃 Essen ausklingen ☺.

Am Tag darauf ging es endlich raus zum Ningaloo Reef und den Murion Islands. Ganz aufgeregt sollten wir um 8 Uhr am Visitor Center gegenüber unseres Campingplatzes warten. Als der kleine Bus um die Ecke schoß, fiel Julias erster Blick auf den Anhänger. Wir hatten uns wirklich viel informiert in den Tagen zu vor und wollten einen Dive/Schnorchel Trip machen, wo wenn ich tauchen bin auf jeden Fall jemand bei Julia dabei ist und wir ein schönes Boot haben. Tja und dann kam wie gesagt der Bus um die Ecke. Auf dem Anhänger lag unser „Rettungs“-Boot und im Bus 2 weitere Taucher. Das wars! Ein wenig geschockt fuhren wir zur Tauchschule und packten unsere Sachen zusammen. Nach kurzem hin und her, ob wir diesem Boot vertrauen könnten, gaben wir uns geschlagen und fuhren mit. Der Skipper war ein verrückter und lustiger Kauz. Die Divemasterin war genauso drauf. Das kleine Boot wurde aufs Wasser gelassen und schon waren wir unterwegs zum ersten Spot namens Aquarium. Auf dem Boot erfuhren wir dann, dass Julia keinen Begleiter mit zum Schnorcheln bekommt. Wir hatten schon echt genug von der Tour, als sich dann doch irgendwie alles zum Guten wendete. Auf dem Weg sahen wir viele Delphine und der Skipper drehte immer sofort bei, wenn wir oder er was gesehen hatte. Beim ersten Stopp sollte ich tauchen. Da ich der erste im Wasser war, hatte ich noch ein wenig Zeit mit Julia zu schnorcheln. Danach ging es dann in die Unterwasserwelt. Der Spot war auch viel zu tief fürs schöne schnorcheln, aber unter Wasser auf 12 – 14 Metern waren viele bunte Korallen und Fische zu entdecken. Nach 50 Minuten wieder auf dem Boot bei Julia, die sich prächtig mit dem Skipper und den Ospreys unterhalten hatte, ging es weiter zum Lunchstopp. Auf dem Weg dorthin sah Julia im glasklaren Wasser einen schätzungsweise 2 Meter Hai, der neben dem Boot unter Wasser vorbei schwamm. Nun das Beste: Kein anderes Boot außer unserer kleinen Nussschale kann direkt auf der Insel landen. In Sekunden schnelle wurde das leckere Buffet aufgebaut. Nach der Stärkung ging es dann für uns alle zum schnorcheln ins Wasser, denn die ganze Insel wird von Schildkröten zum Eier legen, Turtleporn und relaxen genutzt. Wir waren also mitten im Turtleparadies! Wir mussten nicht lange warten, bis wir auf die Ersten trafen. Es war unbeschreiblich mit diese riesen Schildkröten zu schwimmen. Zwei haben wir auch direkt inflangranti erwischt, während die nächste gar keine Scheu zeigte und ein paar Minuten ganz nah neben Julia herschwam. Was wirklich beeindruckend war, wie schnell diese unter Wasser sind wenn sie wollen. Geflasht von den Eindrücken ging es auch schon zum nächsten Spot. Dieser war wesentlich flacher und somit natürlich auch viiiel besser zum Schnorcheln. Also machten die Taucher sich fertig, während Julia und ich schon ordentlich am schnorcheln waren. Wir folgten den Tauchern an der Oberfläche über das ganze Riff und waren nochmal ca. 50 Minuten unterwegs, wobei wir unter anderem bunte Fische und eine weitere Schildkröte beobachten konnten. Zurück auf dem Boot sagte der Skipper, dass nur 50 Meter von uns eine Delphin Familie vorbei geschwommen ist :-). Julia und ich hatten diese unter Wasser gehört, aber dachten uns nichts weiter dabei. Danach ging es wieder zurück. Wir hielten wieder bei ein paar Delphinen und 2 giftigen Wasserschlangen (zum Glück waren wir wieder auf dem „Boot“ 😀 )! Der Tag war also nicht wie erwartet, aber viel besser als wir am Anfang dachten! 😉 Im Caravanpark für eine kurze Dusch-Pause angekommen, ging es auch schon wieder weiter zum Leuchturm den Sonnenuntergang anschauen (Ihr seht, wir sind gut im Stress). Unbeschreiblich schön! Unser Skipper verriet uns, dass die Flut diesen Abend perfekt wäre, damit die Schildkröten an Land kommen, um ihre Eier abzulegen. Wir sind also direkt danach an den Strand, um uns auf die Suche zu machen. Die Turtle-Tracks am Strand sehen aus wie von einem Allrad-Fahrzeug. Tatsächlich sah Julia eine Schildkröte die auf der Suche nach einer Landungsstelle war. Wir wollten sie aber nicht weiter stören und machten uns auf den Heimweg, da es abends Burger und Drinks mit Björn gab. War ja unser letzter gemeinsamer Abend, bevor es wieder in Richtung Süden geht.

See yaaa guuuys!

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