Geheimtipp Welt

In der Welt zu Hause!

Autor: benny-hannig (Seite 2 von 4)

Um 11 Uhr schon leicht betrunken!

Am 24.12. haben wir uns fern von Familie und Freunden etwas richtig Schönes gegönnt. Eine Wein- und Brauereitour durch die Margaret River Region. Hier sind die Weingüter wirklich Einfahrt für Einfahrt an der Hauptstraße aufgereiht. Wir wurden morgens um 10 Uhr von unserem Fahrer am Campingplatz in Busselton abgeholt. Nach einem Small Talk ging es auf den Weg in die Margaret River Region, wobei wir noch zwei ältere Pärchen mit einsammelten. Am ersten Weingut angekommen übergab uns unser Fahrer an unseren Tourenführer und wir trafen die andere Gruppe, die wohl aus Süden eingesammelt wurde. Nach kurzer Entdeckungstour ging es auch direkt zur ersten Weinprobe. Von Weißwein über Rosé zu Rotwein. Dazwischen immer mal wieder eine Frage, bei der man mit der richtigen Antwort auch noch ein Stück selbstgemachtes Nougat ergattern konnt 😁👍. Einer von den 3 Glücklichen war ich! Bei der Frage: „Welches alkoholische Getränk man noch aus Honig und Wein herstellen könne?“, konnte ich als Nordlicht ja nicht versagen! Zack direkt ein Stück Nougat mit Cranberries und Macadamia Nuss gewonnen! Der Tag war jetzt schon der Hammer 🙂

Nach 10 Tastings ging es dann in den Bus und mit der ganzen Mannschaft (14 Leute) ins nächste Weingut. Hier sollten wir aber dieses mal keinen Wein testen, sondern es ging direkt mit Likören weiter! 6 verschiedene plus 3 Cocktails und wie auf einem Samstag Abend alle hinternanderweg :-D. Als Julia schon fast aufgeben wollte, lud Gorden, unser Wein-Guide gerade rechtzeitig zum Lunch an den großen Tisch im Speisesaal des Weinguts ein. Alles frisch und mehr als wir essen konnten. Da wir mit Bushtucker Tours unterwegs waren (so eine Art Ranger/Guide), konnte man das Essen mit Spezialitäten wie Krokodil, Känguru, Limettenbären und anderen leckeren australischen Besonderheiten ergänzen. Manche Sachen lecker, andere wieder nicht! Aber was solls, hatten ja schon ein wenig einen sitzen :-D!

Kaum fertig gegessen sollte es mit dem Bus in Richtung Schokoladenfabrik auf eine kurze Besichtigung, Tastings und einem Kaffee gehen. Angekommen wurde man mit allen möglichen Variationen von und aus Schokolade überrannt. Selbst einen Quokka aus dem braunen Gold gab es ;-). Nach ein paar Leckereien musste ich Julia zwar wieder aus der Fabrik zerren, aber es ging ja weiter zum nächsten Tasting.

Ein eher kleinerer Betrieb, aber mit vielen Auszeichnungen sollte es diesmal sein. Genauso auch der Fortlauf des immer betrunkener werdens. Hier gab es ganze 8 Weine die verkostet wurden. Tatsächlich schmeckten hier auch einige Rotweine sehr gut. Fasst hätten wir das ältere Pärchen aus Perth dort vergessen, denn Gorden hatte zwar nichts getrunken, war aber schon ein wenig tüddelig und ein nicht ganz so begabter Fahrer! Beim nächsten Stopp wurde es kulinarisch. 20 verschiedene Balsamico Essig und Olivenöle von lang gereift über Feuchtigkeit bis zu sehr scharf war alles vertreten und wurde auch getestet. Dazu gab es noch 6 BBQ Saucen mit einem sehr schönen rauchigen Geschmack.
Gestärkt ging es zum nächsten Gut. Witzigerweise hatte Julia bereits zu Beginn unserer Tour durch Australien eine Weinflasche dieses Guts gekauft. Hier durften wir uns nun nochmal durch das halbe Sortiment probieren. Danach war aber genug mit Wein. Mit Julia unterm Arm ging es wieder in den Bus und ab zur Cheeky Monkey Brauerei. Nachdem Gorden dann kurz ein paar Pfeiler beim Einparken mitgenommen hatte, konnten wir uns auch gleich an die Bar stürzen. Wir wurden netterweise von einem Pärchen eingeladen, welches wir auf der Tour kennen gelernt hatten. Diese leben in Singapur und waren nur spontan über Weihnachten in Australien. 6 verschiedene Bier (Pale Ale etc.) und 2 Cider wurden auf einem Brett nett hergerichtet. Ein Großteil der Gruppe setzte sich zusammen und ließ den Tag nochmal Revue passieren. Wir wurden danach wieder nach Hause gefahren. An dem Abend riefen wir dann noch unsere Familie an und genossen ein BBQ am Strand, bevor es wieder zu Robert zum Übernachten ging.

Bis morgen.

Julia und Benny

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MERRY CHRISTMAS!!!

Wir wünschen euch mega schöne Weihnachten im Kreise eurer Familien! Lasst euch von Santa ordentlich beschenken und genießt das Beisammensein! 

Wir wären natürlich auch viel lieber bei unseren Familien! Trotzdem machen wir aber das Beste daraus! 🙂 Wir starten heute eine Wein- und Brauereibesichtigungs Tour mit Lunch auf einem Weingut in der Margaret River Region und mit insgesamt mehr als 40 Tastings (Wein, Bier, Schokolade & Käse). Also macht euch um uns keine Sorgen 😉 

Denken an euch alle!

Julia & Benny

Viel erlebt, wenige Kilometer gemacht!

Erster Halt in Busselton:

Nachdem wir ein paar Tage nun nichts von uns haben hören lassen sind wir nun wieder zurück :).. Bei weihnachtlicher Musik, um auch hier mal ein klein wenig in Weihnachtsstimmung zu kommen wird nun nach dem Frühstück mal ein wenig weiter berichtet was wir die letzten Tage so getrieben und erlebt haben :). Nach unserer Ankunft in dem modernen, schönen und sehr sauberen Mandalay Caravan Park (nun in den Ferien mehr als gut besucht von Familien und einigen Kindern :)) drehten wir erst einmal eine Runde im Pool und entspannten den Rest des Tages bei nicht wie bisher gewohnten heißen, sondern hier eher frühlingshaften Temperaturen. Am nächsten Tag machten wir den hier für den Ort bekannten jetty (1,8 km langen Steg) unsicher und spazierten die insgesamt knapp 4 km entlang und genossen die Aussicht, die weit hinaus ins Meer reichte. Da der Tag erst angebrochen war und wir einen weiteren Haken auf unsere To-Do-Liste setzen konnten ging es direkt weiter in Richtung Margaret River, der Region, die für ihre guten Weine bekannt ist :). Wir heizten also über die Dörfer und sahen die ersten Weinstöcke, die wirklich ÜBERALL links und rechts zu sehen waren. Einen kleinen Stopp legten wir zunächst auf einer Schaaf/Wolle Farm ein. Gelockt bzw. aufmerksam wurde ich (Julia) von dem Straßenschild auf dem „UGGs“ drauf stand :D. Ich rief: Stopp, hier müssen wir halten!“:). Leider waren die Preise otopisch und umgehauen haben mich die Produkte dann auch nicht wirklich :D. Trotzdem konnten wir einen Blick erhaschen oder eher gesagt hören wie die Schäfchen für die Schuhe und Kleidung, die in dem kleinen Shop verkauft wurden ihr Fell lassen mussten und nachher ganz kahl rasiert auf dem Hof auf ihrer Koppel standen 😄.

Erster Halt in Magaret River:

In Margaret River angekommen suchten wir uns wie immer zu aller erst eine Unterkunft für die Nacht, nachdem es dann zum einkaufen in die kleine, sehr überschaubare Stadt ging. Nach einem kurzen Besuch im visitor center hatten wir schon mal einen groben Überblick was uns in dieser Region erwartet und zu sehen gibt und vor allem was wir an Weihnachten unternehmen können ;-). Seit gespannt :). Im Anschluss brachen wir wieder auf und fuhren zum Hamelin bay, von dem uns gesagt wurde, dass man dort Rochen im flachen Wasser beobachten könne. Dort wahrscheinlich gerade im richtigen Moment angekommen konnten wir nach einem Fußmarsch eine kleine Menschenansammlung sehen. Die Rochen wurden am Strand von Rangern gefüttert, daher hatte es sich anscheinend unter den Tieren schnell herum gesprochen das es dort was zu holen gibt :D. Es waren einige Pracht Exemplare dabei, die uns für einige Sekunden immer wieder durch die Wellen direkt vor die Füße gespült wurden :). War schon echt beeindruckend diese mal von so nah zu sehen! Benny konnte sogar kurz einen Rochen berühren, als der seinen Stachelschwanz kurzzeitig mal in die andere Richtung gedreht hatte.
Der nächste Halt auf unserem Weg in den nächsten Ort ‚Augusta‘ (noch mal etwa 50 km südlich von Magaret River entfernt) war ein Surferstrand, den wir uns vom Surfers point von oben aus angeschaut haben. Hier finden wohl jährlich die Surf-Weltmeisterschaften statt. Davon konnten wir uns selbst überzeugen! Neben Felsen waren wahnsinnige Wellen zu sehen, schätzungsweise 4-5 Meter hoch! Gespannt schauten wir uns an was die Surfer und auch einige Kitesurfer so zu bieten hatten :D. Danach ließen wir uns durch die bis zu 60 Meter hohen, gigantischen, ca. 100 Jahre alten Bäume im Leeuwin-Nationalpark leiten, ehe wir in dem Örtchen Augusta eintrafen.

Augusta:

Angekommen am süd-östlichsten Punkt Australiens ging es zum nächsten Caravan Park um kurz einzuchecken. Sofort starteten wir in Richtung Strand und somit wirklich dem süd-östlichsten Punkt Kap Leeuwin.  Kurz vor Sonnenuntergang wurden wir mit einem sagenhaften Ausblick überrascht. Hier treffen der Indische Ozean und das Südpolar-Meer aufeinander. Entspannt genossen wir die Aussicht, bevor es zurück zu unserem Platz ging.
Am nächsten Tag setzten wir uns wieder in unseren Camper und brachen in Richtung Norden auf. An diesem Tag wollten wir am Morgen die Juwel Cave (eine Tropfsteinhöhle) besuchen. Pünktlich angekommen, ging die Tour auch schon gleich los. Wahnsinn was die Natur alles anstellen kann!! Nach vielen Stufen (ungefähr 500) kamen wir wieder am Tageslicht an (uns wurde unter Tage demonstriert, wie dunkel es in einer Höhle sein kann (beängstigend)). Mit unserem zu Hause wieder auf der Straße ging es nach Yallingup zu einem sehr bekannten Surfer Strand. Dieser unterteilt sich in kleine Pools , die völlig ruhiges und klares Wasser beinhalten, während ein paar Meter weiter 4 Meter hohe Wellen am Strand brechen. Hier verbrachten wir den Nachmittag. Ausgepowert kamen wir nach wenigen Kilometern wieder in Busselton an, wo wir von wirklich überteuerten Campingplatz Preisen überrascht wurden. Wir buchten also nur eine Nacht auf dem Big4 Platz. Nächsten Tag sollte es dann aber schon doppelt so viel kosten und den Tag darauf das Vierfache! Die Weihnachtszeit ist hier „high saison“, wurde uns erklärt.

Wir brachen nächsten Tag also auf und genehmigten uns einen Kaffee bei McDonalds. Nach kurzer Recherche im Internet fanden wir einen Platz in Busselton, der auf Privatgelände lag und unglaublich günstig war. Mag daran gelegen haben, dass wir keine Toiletten hatten. Aber als richtige Backpacker, machte uns das nichts aus. Wir buchten den Platz mit Strom und machten uns zum Meelup Beach auf. Ein wirklich schöner Strand, wo auch dementsprechend viel los war. Es waren aber über 30 Grad und wir brauchten die Abkühlung. Abends/Nachmittags ging es also in Richtung Privatcampingplatz. Angekommen begrüßte uns Robert, der uns auch unseren Stellplatz zeigte. Nach einem kurzen Gespräch ging es für uns an den Jetty, da wir dort grillen wollten. Geplagt von vielen Fliegen ging es dann gegen 21 Uhr zurück und wir machten uns Bettfertig.
Früh morgens brachen wir schnell unsere Zelte ab und machten uns zum Frühstück an den Strand, was wiederum von vielen Fliegen umzingelt wurde. Wirklich nervig! Wir verbrachten den Tag am Strand und mit der Suche nach einem neuen Campingplatz. Wir haben uns dann nach den Strapazen wieder 2 Tage Mandalay Resort gegönnt :-D.

Hier konnten wir dann in Ruhe die nächsten Tage planen und auch alle weiteren Sachen buchen.
Seid also gespannt, was die nächsten Tage so kommt. Wir melden uns nun wieder öfter ;-).

Liebe Grüße,

Julia & Benny

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Wieder auf der Piste…

Es ging alles schneller als gedacht! Ein riesen Dank an Beaurepairs. Am selben Tag hatten wir unser zu Hause wieder und es konnte nächsten Morgen weiter gehen 🙂

Wieder auf der Piste sind wir mit 2 neuen Reifen und frischen Einkäufen zur Tagestour in Richtung Geraldton aufgebrochen. Auf dem eher langweiligen Campingplatz blieben wir nur kurz über Nacht, da es nun schnell weiter nach Perth zu unserem Vermieter gehen sollte, um den Kühlschrank zu reparieren! Wieder nach einer Tageskurs auf dem Highway 1 kamen wir am Startpunkt unserer Reise wieder an. Kurz vor Ladenschluss erklärten wir unserem Vermieter nochmal kurz die Situation und die tauschten umgehend den Kühlschrank in wenigen Minuten und erstattete uns ein paar der verlorenen Tage. Besser als nichts! An diesem langen Tag blieben wir in Perth und starteten morgens weiter in Richtung Rockingham zum Shoppen ( Es waren ein paar Wolken am Himmel, da musste man das „schlechte“ Wetter mal ausnutzen). Kurze Zeit später waren wir wieder auf dem Weg nach Bunbury, wo wir auch die Nacht verbringen wollten. Im Office erklärte uns die Dame, dass das spannendste was wir sehen sollten die Gartenzwergen Ausstellung sei 😀 Also nächsten gleich weiter nach Busselton. Dort sind wir nun heute angekommen und haben den Strand und den Jetty begutachtet. Morgen geht’s dann auf einen Tageszeit dort hin. Zum Übernachten sind wir heute auf einem sehr vollen und lauten Campingplatz Resort mit großem Pool und mega Anlage. Nur sehr laut 😀 Also diesmal nicht viel Spannendes, dafür aber einige Kilometer gemacht und nun im Süden angekommen. Hier startet nun die westliche Goldcoast und die Suche nach dem Ort, wo wir Weihnachten verbringen werden!

Abschied und ein Tag voller Pannen!

​Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen von Björn! Danke für die coole Zeit: Was PRETTY NICE GUY’S! 😀

Abgesehen vom Abschied kam aber noch etwas Unerfreuliches dazu. Die letzten Tage ließ unser Camper (uns war von Anfang an klar, dass es ein männlicher Camper sein muss, da er mit sehr wenig Haushaltshilfen ausgestattet war 🙂 ) immer mehr im Stich. Der Kühlschrank kühlte nicht mehr richtig und wir konnten einen Teil unserer Vorräte leider wegwerfen. Zum Glück kann auf jedem Campingplatz der Campers Kitchen ein Kühlschrank benutzt werden. Wir kamen leider erst am Freitag dazu bei Travellers Autobarn anzurufen, um den Fehler zu melden. Nach vielem hin und her wurde uns gesagt, wir sollen uns einen Eski (Kühltasche) kaufen und diesen erstmal als Kühlschrank benutzen, da Freitag wäre und somit schon fast Wochenende und die nächsten Tage auch nicht mehr viel passieren würde! Aussie Lifestyle.

Gesagt getan haben wir nun eine Kühlbox mitten im Camper stehen, die täglich mit neuem Crush Ice befüllt werden möchte :-D. Bis dahin war geplant, dass wir auf dem Weg in Richtung Süden nochmal in Perth halten, um das Problem nach dem Wochenende beheben zu lassen. Zumindestens konnten wir nun also all unser Essen wieder verstauen. Wir dürfen nun also  jeden Tag eine neue Eiswürfel Packung für die Truhe kaufen, damit es kalt bleibt… Naja los ging es wieder auf den Highway in Richtung Süden. Ziel Carnarvon, wo wir auch schon auf dem Hinweg gehalten hatten. Es mussten wieder Vorräte aufgestockt werden und ein Tankstopp sollte auch drin sein. Nach 370 km kamen wir an und haben schön frisches Gemüse von einer Farm direkt im „Dorf“-Städtchen gekauft. In Carnavon werden u.a. 80 % aller Bananen und Mangos angebaut, die auf der gesamten Westküste verkauft werden! Endlich konnten wir auch wieder bei Woolworth einkaufen. Auf dem Rückweg zum Caravanpark ruckelte das Lenkrad so doll, dass ich dachte die Spur wäre verstellt. Wir hielten direkt auf unserem Übernachtungsplatz und ließen die Roadassistens kommen, um sich das mal anzuschauen. Nach langen Telefonaten kam der nette Mann und nahm den Camper auf seinen mobilen Wagenheber. Mit den Worten: „Oh Shit! You’re very lucky!“ zeigte er auf den Reifen. Das war kein runder Reifen mehr, sondern ein Ei. Er erklärte uns, dass das an der Hitze liege. Wir sind in Exmouth bei über 40 Grad losgefahren und die Reifen können diese Hitze nicht ab und bei einem kleinen Grid  (ein Gitter auf der Fahrspur, damit man keine Erde oder Steine unter den Reifen mit in einen Nationalpark mitnimmt) verformen die Reifen sich und können jederzeit platzen. Nun ja, da waren wir wohl wirklich lucky!!! Was nicht ganz so lucky ist, dass wir bis Montag nun hier auf die Reparatur der Reifen warten müssen und wahrscheinlich erst am Dienstag weiter nach Perth fahren können, um das nächste Problem zu beheben. Unser Glück, dass wir gerade eingekauft haben, der Campingplatz echt schön ist und der Bottleshop zu Fuß erreichbar ist, denn wir dürfen nicht einen Meter mehr fahren :-D. Um es mit Leifs Worten zu sagen: Wer nicht einmal liegen geblieben ist, war nicht wirklich in Australien! Wir genießen nun die Auszeit am Pool und erledigen schon lange liegengebliebene Dinge (ich habe es geschafft innerhalb eines Monats die Hälfte meiner Hosen zu zerstören und nun macht sich Julia die Näh-Fee ans Werk und holt mir meine Hosen zurück 🙂 ).

Nächster Tag: Gestern Abend sind wir zum Bootleshop gejoggt, um uns ein Bier zu gönnen, nur leider hatte dieser schon geschlossen. Somit haben wir aber unser Sportprogramm durchgezogen :-D.. Abends wurde dann zur Feier des Tages gegrillt und wir haben den Abend entspannt ausklingen lassen. Heute früh mussten wir dann hoch, da unser Camper (zu Hause) abgeschleppt wurde. Wir blieben mit ein paar Sachen auf dem Campingplatz zurück und sitzen nun in der Küche und am Pool, bis wir was Neues erfahren 😉 Hoffentlich haben wir heute Abend unser Dach über dem Kopf wieder zurück.

Drückt uns die Daumen!

Bis bald
Eure Obdachlosen 😉

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Cape Range Nationalpark – Tauchen und Schnorcheln am Ningaloo Reef

Guten Morgen zusammen,

am Donnerstag besuchten wir den ganz in der Nähe von Exmouth gelegenen wunderschönen Nationalpark ‚Cape Range‘, der eine geniale Natur mit tollen Stränden zu bieten hat. Unser erstes Ziel war der turquise bay, ein Strand der laut dem Visitor Center zu den 6 Schönsten ganz Australiens zählt! Angekommen ging es mit dem geliehenen Schnorchel Equipment direkt für eine Abkühlung ins Meer. Wieder waren wir gefesselt von dem türkisen Wasser und dem schneeweißen, feinen Sandstrand. Auch hier war das Riff nur wenige Meter vom Strand entfernt. Wir sahen eine Menge bunter Fische u.a. auch den kleinen Nemo in seiner Anemone sowie einen großen, uns nicht ganz geheuren und nicht ungefährlichen Triggerfisch, der uns ganz komisch anschaute 😄. Ein paar Flossenschläge weiter konnten wir dann wieder beruhigt schnorcheln ;). Nachdem wir aus dem Wasser waren ging es ein paar km weiter zum nächsten Strand, der aber eher voller Felsen war und dort war es mir (Julia) nicht ganz geheuer Schnorcheln zu gehen :D.. Wir gingen ein paar Meter zu Fuß auf denen wir auf einige Kängurus stießen, die sich während der Nachmittags-Sonne hinter schattenspendenden Büschen versteckten. Als wir vorbei kamen, hüpften sie mit einem Mal aus dem Gebüsch und suchten das Weite😃. Nach kurzem Schreck und nur wenige Meter weiter trafen wir dann auf eine recht große Echse. Zurück beim Camper und auf dem Rückweg begegneten wir dann noch weiteren Kängurus, die immer mal wieder einfach auf die „Straße“ sprangen. Zurück im Camp ließen wir diesen Tag wieder mit unseren alten Bekannten in der camp kitchen bei einem leckeren „trashpacker“ 😃 Essen ausklingen ☺.

Am Tag darauf ging es endlich raus zum Ningaloo Reef und den Murion Islands. Ganz aufgeregt sollten wir um 8 Uhr am Visitor Center gegenüber unseres Campingplatzes warten. Als der kleine Bus um die Ecke schoß, fiel Julias erster Blick auf den Anhänger. Wir hatten uns wirklich viel informiert in den Tagen zu vor und wollten einen Dive/Schnorchel Trip machen, wo wenn ich tauchen bin auf jeden Fall jemand bei Julia dabei ist und wir ein schönes Boot haben. Tja und dann kam wie gesagt der Bus um die Ecke. Auf dem Anhänger lag unser „Rettungs“-Boot und im Bus 2 weitere Taucher. Das wars! Ein wenig geschockt fuhren wir zur Tauchschule und packten unsere Sachen zusammen. Nach kurzem hin und her, ob wir diesem Boot vertrauen könnten, gaben wir uns geschlagen und fuhren mit. Der Skipper war ein verrückter und lustiger Kauz. Die Divemasterin war genauso drauf. Das kleine Boot wurde aufs Wasser gelassen und schon waren wir unterwegs zum ersten Spot namens Aquarium. Auf dem Boot erfuhren wir dann, dass Julia keinen Begleiter mit zum Schnorcheln bekommt. Wir hatten schon echt genug von der Tour, als sich dann doch irgendwie alles zum Guten wendete. Auf dem Weg sahen wir viele Delphine und der Skipper drehte immer sofort bei, wenn wir oder er was gesehen hatte. Beim ersten Stopp sollte ich tauchen. Da ich der erste im Wasser war, hatte ich noch ein wenig Zeit mit Julia zu schnorcheln. Danach ging es dann in die Unterwasserwelt. Der Spot war auch viel zu tief fürs schöne schnorcheln, aber unter Wasser auf 12 – 14 Metern waren viele bunte Korallen und Fische zu entdecken. Nach 50 Minuten wieder auf dem Boot bei Julia, die sich prächtig mit dem Skipper und den Ospreys unterhalten hatte, ging es weiter zum Lunchstopp. Auf dem Weg dorthin sah Julia im glasklaren Wasser einen schätzungsweise 2 Meter Hai, der neben dem Boot unter Wasser vorbei schwamm. Nun das Beste: Kein anderes Boot außer unserer kleinen Nussschale kann direkt auf der Insel landen. In Sekunden schnelle wurde das leckere Buffet aufgebaut. Nach der Stärkung ging es dann für uns alle zum schnorcheln ins Wasser, denn die ganze Insel wird von Schildkröten zum Eier legen, Turtleporn und relaxen genutzt. Wir waren also mitten im Turtleparadies! Wir mussten nicht lange warten, bis wir auf die Ersten trafen. Es war unbeschreiblich mit diese riesen Schildkröten zu schwimmen. Zwei haben wir auch direkt inflangranti erwischt, während die nächste gar keine Scheu zeigte und ein paar Minuten ganz nah neben Julia herschwam. Was wirklich beeindruckend war, wie schnell diese unter Wasser sind wenn sie wollen. Geflasht von den Eindrücken ging es auch schon zum nächsten Spot. Dieser war wesentlich flacher und somit natürlich auch viiiel besser zum Schnorcheln. Also machten die Taucher sich fertig, während Julia und ich schon ordentlich am schnorcheln waren. Wir folgten den Tauchern an der Oberfläche über das ganze Riff und waren nochmal ca. 50 Minuten unterwegs, wobei wir unter anderem bunte Fische und eine weitere Schildkröte beobachten konnten. Zurück auf dem Boot sagte der Skipper, dass nur 50 Meter von uns eine Delphin Familie vorbei geschwommen ist :-). Julia und ich hatten diese unter Wasser gehört, aber dachten uns nichts weiter dabei. Danach ging es wieder zurück. Wir hielten wieder bei ein paar Delphinen und 2 giftigen Wasserschlangen (zum Glück waren wir wieder auf dem „Boot“ 😀 )! Der Tag war also nicht wie erwartet, aber viel besser als wir am Anfang dachten! 😉 Im Caravanpark für eine kurze Dusch-Pause angekommen, ging es auch schon wieder weiter zum Leuchturm den Sonnenuntergang anschauen (Ihr seht, wir sind gut im Stress). Unbeschreiblich schön! Unser Skipper verriet uns, dass die Flut diesen Abend perfekt wäre, damit die Schildkröten an Land kommen, um ihre Eier abzulegen. Wir sind also direkt danach an den Strand, um uns auf die Suche zu machen. Die Turtle-Tracks am Strand sehen aus wie von einem Allrad-Fahrzeug. Tatsächlich sah Julia eine Schildkröte die auf der Suche nach einer Landungsstelle war. Wir wollten sie aber nicht weiter stören und machten uns auf den Heimweg, da es abends Burger und Drinks mit Björn gab. War ja unser letzter gemeinsamer Abend, bevor es wieder in Richtung Süden geht.

See yaaa guuuys!

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Nicht weit entfernt liegt Exmouth!

Nach der erholsamen Pause in Coral Bay mussten wir nach 4 Tagen wieder aufbrechen und diesen schönen Ort hinter uns lassen. Weiter über die roten Pisten ging es in das 150 km entfernte Exmouth (wesentlich größer als Coral Bay). Das am Ningaloo Reef gelegene Örtchen ist das Tor zum Cape Range Nationalpark. Den ersten Tag verbringt man immer mit der Ankunft, Auswahl des Caravan Parks und dem Besuch im Visitor Center. Hier ist die Auswahl wesentlich größer und die Preise sind besser als in Coral Bay, da hier mehr Tauchschulen ansässig sind. Den Rest des Tages (Nikolaus) haben wir neben Palmen und Kakadus bei 39 Grad am Pool entspannt 🙂 Beim Frühstück viel uns auf, dass unsere leckere Lasagne,die wir den Abend davor gezaubert hatten, nicht mehr im Kühlschrank der Campers Kitchen war. Nachdem wir uns im Office darüber erkundigt hatten, wurde uns gesagt, dass es in der Nacht einen Stromausfall gab. Nun schauen wir, was uns das Park Management im Gegenzug zu unserer kostbaren und gesunden Lasagne anbietet 😀  Heute haben wir nochmal ein paar Tauchschulen besucht und uns dann aber im Visitor Center für eine Kombination aus Tauchen und Schnorcheln entschieden. Wir besuchen am Freitag 3 Spots im Reef und wir werden den ganzen Tag tauchen und schnorcheln. 🙂 Morgen geht’s in den Cape Range Park. Dort sollen sich unbeschreiblich schöne Strände und Schnorchelspots befinden. Wir bleiben in Exmouth insgesamt 4 Tage und dann ist der Plan wieder in den Süden zu reisen. Aber wie alles hier ändert sich der Plan sowieso wieder 😀

​Next station Coral Bay!

Nach vielen Erzählungen über diesen Ort sind wir auch mit großen Erwartungen hier angekommen. Von weißen Sandstränden und türkiesem Wasser war die Sprache. Nach wieder 250 km in Richtung Norden kamen wir in einem kleinen Örtchen mit 2 Caravanparks und (draußen steht Shoppingcenter dran) einem kleinen Rundell mit einem Supermarkt, einer Tauchschule und einem Tourenanbieter. So viel hat Coral Bay also nicht zu bieten! Wenn man aber die einzige Straße bis zum Ende durchfährt, glaubt man seinen Augen kaum! Niemand hatte zu viel versprochen: Türkieses Meer mit weißem Sand und das Ningaloo reef direkt 50 Meter vom Strand entfernt 😳 Wir machten uns aber erstmal an die Auswahl des Übernachtungsplatzes und nahmen das Angebot 3 Nächte bezahlen, 4 bleiben an und sicherten uns ein gemütliches Plätzchen. So lange waren wir mit dem Camper noch an keinem Ort und hier wollten wir mal ein wenig zur Ruhe kommen. 😉 Abends trifft sich dann immer der Campingplatz in der Camping Kitchen! Hier trifft man auf viele neue Leute, aber auch auf viele bekannte Gesichter, die man während der Reise bereits in einem anderen Ort gesehen hatte. So war es hier der Fall und wir trafen auf Björn, den wir bereits im Kalbarri Nationalpark getroffen hatten. Er war mit einer größeren Gruppe Backpacker unterwegs, mit denen wir auch schnell ins Gespräch kamen. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag zum Schnorcheln und einem Strandtag. Um 10 pm geht in der Küche das Licht aus und jeder geht wieder zu seinem Camper, Zelt oder Wohnmobil!
Nächsten Tag trafen wir uns nach einem späten Frühstück am Strand. Wir hatten Schnorchelsachen ausgeliehen und es ging nach kurzer Zeit am Strand ins Meer zum Riff. Wir gingen ein paar hundert Meter links von unserem Strandplatz ins Wasser, da die Strömung uns über das Riff wieder zurück zu unserem Platz zog. Also mehr als entspannend. Leider war es ein wenig windig, was es über Wasser nicht einfach machte. Ein paar Schluck Salzwasser gab es also gratis dazu. Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zur Shark Nursery am ca. 3-4 km entfernten Skeleton Beach. Auch hier machte uns leider der Wind einen Strich durch die Rechnung. Normalerweise sieht man dort ganz viele kleine Riffhaie. Auf dem Rückweg würden wir dann aber doch noch belohnt. Mit einer Wasserschlange, einem Mantarochen😳 und einem schönen Sonnenuntergang. Am Abend wurde dann noch zusammen gegessen und sich unterhalten. Nächsten Tag ging es für die Truppe wieder weiter Richtung Exmouth. Die Verabschiedungen nach dem gemeinsamen Erlebten, gehören dann natürlich auch immer mit dazu. Es ging dann wieder das Licht in der Küche aus und wir mussten diesmal im dunkeln abwaschen 😀 Heute liegen wir wieder gemütlich zu zweit am Strand und genießen die Sonne und das Wasser. Ihr versteht also, warum immer nur alle paar Tage was von uns zu hören ist 😉 Soooo viel zu tun und zu erleben!
Ihr könnt uns aber auch auf Instagram folgen. Da stellen wir auf jeden Fall jeden Tag ein Bild rein:

INSTAGRAM WORLD ENJOYER

Übermorgen geht’s dann auch für uns weiter ;-).

Viele Grüße aus Coral Bay
Julia & Benny

​Monkey Mia, das Paradies der Delphine und weiter nach Carnavan zum Großeinkauf

Hallo aus der Ferne,

wie versprochen kommt nun der Bericht über meinen (Julia) bisherigen Lieblingsort ‚Monkey Mia‘. Der Grund dafür sind meine absoluten Lieblingstiere – die Delphine die hier leben :)..

Den Abend zuvor verweilten wir ja in Denham, einem Vorort von dem man in nur 20 Minuten prima nach Monkey Mia fahren konnte. Dort angekommen trafen wir am Abend in der Camping Küche gleich ein Schweizer Pärchen, mit denen wir einen mega lustigen Abend verbrachten. Hinzu kamen dann kurze Zeit später noch zwei weitere Schweizer Mädels, deren Mietwagen sie auf der Überfahrt im Stich gelassen hatte und sie nun 2 Tage dort fest saßen. Bei ein bis zwei Wießwie planten wir den nächsten Tag in Monkey Mia und nahmen die Zwei am nächsten morgen um 7 Uhr in der Früh mit dorthin :). Nachdem wir auf dem Weg dorthin noch einer Emu Familie begegneten kamen wir etwas aufgeregt, aber total gespannt in Monkey Mia an.

Wir versammelten uns mit einigen anderen und natürlich den Rangern, die am Strand immer aufpassten und bekamen eine kleine Einführung in die Delphin-Kunde :). Bereits am Ufer schwammen insgesamt 7 wilde Delphine hungrig auf und ab, da sie sich wie jeden Morgen in Monkey Mia am Strand schon sehr auf ihren morgendlichen Fisch freuten, den sie ohne mühseliges fischen und jagen so abstauben konnten :D!

Langsam bekamen sie Hunger und kamen tatsächlich bis ins knietiefe Wasser nach vorne geschwommen. Damit die Tiere sich nicht an das „Lotterleben“ gewöhnen und trotzdem noch weiterhin selbstständig Fischen gehen bekam jeder Delphin nur 3 kleinere Fische. Ein paar Leute wurden ausgewählt und durften zu den Delphinen und den Rangern ein paar Schritte ins Wasser kommen, um dem jeweiligen Delphin den Fisch zu geben. Ich war (vielleicht auch dank meiner knalligen korall farbenen Hose) eine der wenigen Auserwählten, die selbst einen Delphin füttern dürften :). Das war ein geniales Erlebnis und ich habe mich richtig doll gefreut!! Für Benny, der leider nicht ausgewählt wurde war das aber ok, da sein Highlight die Haie, Manta Rochen und Schildkröten sind ;-), die es hier
im Ningaloo Reef ja bestimmt auch noch für uns zu sehen gibt. Den Rest des Tages, der ja schon früh für uns gestartet war wurde im wunderschönen, türkisen Wasser und weißem Sand von Monkey Mia relaxt. Gegen Nachmittag bemerkten wir dann, dass sich ein Single Delphin erneut am Strand befand, um den mini kleinen Fischen im flachen Wasser hinterher zu jagen. Er trieb sie bis zum Strand in die Enge um sie dann zu verspeisen :D. Das war für uns ein weiteres echtes Highlight! Wir bekamen dort im Wasser immer wieder Besuch von dem Delphin, der unermüdlich und stundenlang in der Bucht auf und ab schwamm,
um sich sein Mittagessen zu fangen. Nebenher die Pelikane, die sich somit auch einen kleinen Fang erhofften! Das war schon echt witzig anzusehen und vor allem war es wirklich unreal für uns neben einem sehr neugierigen Delphin baden zu gehen und das auch noch im flachen Wasser :).

Abends völlig erschlagen von dem Tag 😀 (die Sonne & das Meer machen auch müde und kaputt:)) aber unbeschreiblich glücklich ging es wieder zurück zum Caravanpark in Denham für eine weitere Nacht. Am nächsten morgen ging es direkt nach dem Frühstück weiter ins 300 km entfernte Carnavon, dem nächsten und erst mal einzigen etwas größeren Ort wo man mal wieder ‚verhältnismäßig günstig‘ bei einem Woolworth und nicht wie zuvor in den überteuerten kleinen IGA Supermärkten einkaufen konnte. Genau das taten wir dann also auch! Wir machten einen Großeinkauf und deckten uns ordentlich mit allem ein :-). Auf dem Weg nach Carnavon gab es aber noch zwei schöne Stopps, die wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Der Erste war der Shell Beach, ein Kilometer langer Strand bestehend aus kleinen, weißen Muscheln. Der zweite war Hawks Head, mit einem lookout, von dem man Rochen, Haie, Schildkröten und Wale im seichten Wasser beobachten kann. All diese Tiere haben wir von dort oben aus auch gesichtet, jedoch waren wir für die Walsaison leider ein wenig zu spät dran. Nach dem Großeinkauf in Carnavon haben wir uns dann für die nächste Nacht wieder einen neuen Unterschlupf gesucht und schliefen nach den ganzen Eindrücken der letzten Tage sofort tief und fest ein.

Sonnige Grüße aus Westaustralien.
Julia und Benny

Nationalpark Kalbarri und weiter nach Denham

Moin zusammen,

hier ist es gerade früher Abend und ich sitze mit meinem Laptop in der Küche des Camperplatzes (hier ist der einzige Internetzugang) und kann das leckere Essen der „Mitbewohner“ riechen und dabei den Wellen lauschen. Angefangen hat aber alles in Kalibarri, der nächste Ort nach Geraldton. Wir hatten uns eigentlich zum Plan gemacht so schnell wie möglich in den Norden nach Exmouth zu kommen, da bald die Regenzeit dort beginnt und dann mit Niederschlägen zu rechnen ist ;-). Da die Fahrten aber immer sehr anstrengend sind (Camper ist sehr hoch und macht bei jeder Windböe einen Satz nach rechts oder links, immer auf Kängerus, Emus, Kühe, Ziegen, Varane etc. achten und zusätzlich gehen die Straßen hier einfach nur geradeaus durchs NIX) haben wir uns überlegt doch kürzere Touren zu machen, dabei aber immer ein paar Sachen zu überspringen, um für den Rückweg noch etwas zu haben. Wir dürfen nämlich die selbe Strecke auch wieder nach Perth zurück fahren. Es gibt hier nämlich nur einen Highway :-D.

Die viel zu kleinen Straßen auf denen man 110 fahren darf, überraschen einen bei der ganzen Eintönigkeit immer wieder mit einem Schlagloch, Tier oder nach hunderten Kilometern mal mit Gegenverkehr oder einer Kreuzung :-D. Die letzten Tage haben wir ein paar Kilometer gerissen. Vorbei an einem pinken See waren im Kalbarri Nationalpark. Hier kann man von vielen Klippen den Ozean bewundern. Unser Campingplatz lag direkt am Strand. Angekommen haben wir wieder unser Lager eingerichtet und haben die Umgebung erkundet. Auf einen Sonntag in so einem kleinen Dorf gab es außer dem Bottleshop nicht viel zu sehen. Also machten wir uns ans Essen machen. Um gemütlich in der Nähe unseres Campers zu essen, haben wir den kleinen Grillplatz nebenan auserkoren. Doch nachdem Julias geschärfter Blick für Spinnen, Schlangen und sonstige Tiere die Redback Spider unter dem Tisch nicht entgangen ist, wechselten wir dann doch lieber zu den Anderen in die Campingküche ;-).

Nächsten Tag wollten wir endlich mal wieder ausschlafen (ja wir haben das schon ziemlich stressig 😀 ) ! Wir sind vom Frühstückstisch dann zum Visitor Center nebenan gestartet und hatten erfahren, dass das begehrte Ausflugsziel nicht wie geplant an unserem ersten Tag in Kalbarri für 2 Wochen geschlossen werden sollte, sondern das wir noch 2 Tage Zeit hätten. Wie immer in Australien haben sie sich ein wenig im Zeitplan vertan und wenn nicht heute dann halt morgen 😀 Somit packten wir den Camper, tankten ihn nochmal voll und holten Wasser, denn das gibt es meilenweit nicht mehr im Nationalpark. Ob wir das mit unserem Frontantriebscamper die Offroad Strecke schaffen würden, begegnete unsere Parkoffice Dame mit einem: Easy, but be careful! Los ging es mit einer wellblechartigen trockenen roten Sandstrecke, die dann irgendwann seine Farbe in Gelb änderte und dann noch mit tiefen Schlaglöchern sich gegen uns aufbäumte. Wir schafften es trotzdem und wurden für die 12 km in 1 1/2 Stunden mit einem wahnsinnigen Ausblick belohnt! Nur die vielen Fliegen nerven hier ganz schön. Zurück brauchten wir natürlich genauso lange und waren abends mehr als tod im Bett.

Morgens sollte es dann nämlich direkt nach der Dusche zur Pelican Fütterung gehen, die direkt gegenüber unseres Parks war. Sehr interessante und lustige Tiere, die sich gerne mal den Hals des Anderen schnappen, wenn sie keinen Fisch abbekommen haben. Gegen Mittag brachen wir dann Richtung Denham auf, was wieder 300 km entfernt lag und nur mit wenigen Tankstellen auf der Route glänzte. Trotzdem im kleinen beschaulichen Örtchen mit zumindestens 2 Supermärkten haben wir hier einen netten Park direkt am Strand bekommen. Etwas pustiger als im Süden, aber das hilft beim Einschlafen.

Heute ging es dann zu einem wirklichen Highlight. Monkey Mia!!!

Davon berichten wir aber beim nächsten Mal 😉

Julia & Benny

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